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Investitionsbank Berlin tritt dem Datenkonsortium zum 01.07.2007 bei |
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2007-07-13 Die Investitionsbank Berlin (IBB) ist die zentrale Förderbank des Landes Berlin. Mit ihren Förderangeboten ist sie vor allem innovativen, kleinen und mittleren Berliner Unternehmen dabei behilflich, ihre betriebliche Leistungsfähigkeit zu steigern und neue Märkte zu erschließen. Ziel der Mitgliedschaft im Datenkonsortium ist es, die Identifikation möglicher Schadensereignisse und die Abschätzung potentieller Schadenshöhen dadurch zu verbessern, dass Schäden berücksichtigt werden können, die in der IBB als kleiner Bank (noch) nicht aufgetreten sind. Methodisch verfolgt sie im Rahmen der internen Risikosteuerung das Ziel, alle wesentlichen Risikoarten der Bank mit einem einheitlichen Risikomaß zu quantifizieren. Herr Rüdiger Herz ist Projektleiter Basel II bei der IBB und führt dazu aus: "DakOR stellt nach unserer Auffassung eine geeignete Plattform für die damit verbundene Einführung eines OpVaRs dar. Die aufsichtsrechtliche Eigenkapitalbemessung für operationelle Risiken werden wir anhand des Basisindikatoransatzes vornehmen." |
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Pressemitteilung zum Start des Konsortiums |
VÖB-Pressemitteilung vom 03.05.2006
Basel II: VÖB-Banken starten Datenkonsortium zu operationellen Risiken
Berlin – Neun Mitgliedsbanken des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, haben heute in Berlin den Startschuss für ein neues Datenkonsortium zu operationellen Risken (DakOR) gegeben. Hintergrund sind die neuen EU-Eigenkapitalregelungen (Basel II), nach denen die Banken ab 2007 ergänzend zu Kredit- und Marktpreisrisiken auch operationelle Risiken (OpRisk) gesondert erfassen und mit Eigenkapital unterlegen müssen. Beispiele für operationelle Risiken sind Verlustgefahren durch kriminelle Handlungen, Computerfehler oder Naturkatastrophen.
Die am Konsortium beteiligten Banken wollen mit dem institutsübergreifenden Austausch von OpRisk-Schadenfalldaten aufsichtsrechtliche Auflagen erfüllen und ihr internes OpRisk-Management weiter entwickeln. Die erweiterte Datenbasis soll neben aussagekräftigen Szenarioanalysen und einem verbesserten Benchmarking insbesondere auch die Anwendung statistischer Quantifizierungsmethoden ermöglichen.
Wesentliche Voraussetzungen für den Betrieb von DakOR sind eine hohe Datenqualität durch Standardisierung, eine große Relevanz sowie die strikte Anonymität und Sicherheit der Daten bei überschaubaren Kosten. Die für den Austausch erforderliche Software wurde von der interexa AG nach den Vorgaben der teilnehmenden Banken entwickelt. Gründungsmitglieder des Konsortiums sind: BayernLB, DZ BANK, Helaba, HSH Nordbank, Landesbank Berlin, LBBW, NORD/LB, Postbank und Sachsen LB. Treuhänderschaft und Projektleitung für DakOR liegen bei der VÖB-Service GmbH, Bonn. DakOR ist das erste nationale Konsortium dieser Art, das grundsätzlich allen Kreditinstituten offen steht.
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, vertritt die Interessen von 62 Mitgliedsinstituten, darunter die Landesbanken sowie die Förderbanken des Bundes und der Länder. Mit einer Bilanzsumme von 1.848,9 Mrd. EUR (Ende 2005) beläuft sich der Marktanteil der VÖB-Banken auf 27 % des deutschen Bankenmarktes. Die VÖB-Banken beschäftigen 90 600 Mitarbeiter. Die VÖB-Service GmbH ist eine Gesellschaft des Bundesverbandes Deutschlands mit Hauptsitz in Bonn. Zu ihren Aufgabengebieten gehören die Erstellung und Erbringung von Produkten und Dienstleistungen für die VÖB-Mitgliedsbanken. |
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